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Anbieter:Schülke & Mayr GmbHSchülke mikrocount® duo, Keimindikator | Packung (20 Stück)
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Keimindikatoren für die mikrobiologische Überwachung von Oberflächen
Keimindikatoren dienen der schnellen Einschätzung mikrobiologischer Belastungen, ohne dass dafür ein vollständiges Laborsetup notwendig ist. Innerhalb von Diagnostik deckt diese Kategorie den Bedarf ab, Oberflächen, halbfeste Materialien oder Flüssigkeiten direkt vor Ort auf Keimbelastung zu prüfen, etwa im Rahmen der Hygieneüberwachung in Praxis, Klinik oder Lebensmittelbetrieb.
Aktuell umfasst das Sortiment ein spezialisiertes Produkt, das gezielt für die kombinierte Bestimmung der Gesamtkeimzahl sowie von Hefen und Schimmelpilzen ausgelegt ist.
Eigenschaften und Vorteile von Keimindikatoren
Keimindikatoren wie der aktuell im Sortiment geführte Schülke mikrocount® duo sind für den direkten Einsatz ohne aufwendige Laborausstattung konzipiert.
Typische Eigenschaften:
- kombinierte Bestimmung der Gesamtkeimzahl sowie von Hefen und Schimmelpilzen
- Einsatz auf Oberflächen, halbfesten Materialien und in Flüssigkeiten mit nur einem Produkt möglich
- keine Vorbereitungszeit vor der Anwendung nötig
- keine teure Laborausstattung erforderlich
- Ergebnisse laut Produktangabe innerhalb von 24 bis 72 Stunden ablesbar
- inaktiviert laut Produktangabe eventuell vorhandene Rückstände von Desinfektionsmitteln
Diese Eigenschaften beziehen sich auf das aktuell im Sortiment geführte Produkt und wurden anhand der realen Produktangaben geprüft.
Für welche Einsatzbereiche eignet sich der Keimindikator?
Für die Untersuchung von Oberflächen im Rahmen der Hygieneüberwachung, etwa nach einer Flächendesinfektion, eignet sich der Schülke mikrocount® duo, Keimindikator. Er ermöglicht laut Produktangabe die kombinierte Bestimmung der Gesamtkeimzahl sowie von Hefen und Schimmelpilzen mit einem einzigen Produkt.
Da sich derselbe Keimindikator laut Produktangabe außerdem für halbfeste Materialien und für Flüssigkeiten einsetzen lässt, deckt ein einzelnes Produkt mehrere Probentypen ab, statt für jeden Probentyp ein separates Testsystem zu benötigen.
Wer regelmäßig mehrere unterschiedliche Probentypen im selben Arbeitsschritt prüfen möchte, profitiert von dieser kombinierten Anwendung; wer dagegen gezielt einzelne Mikroorganismengruppen nachweisen möchte, findet in der Kategorie Nährböden spezialisierte Kulturmedien.
Worauf sollte man beim Kauf von Keimindikatoren achten?
Ausschlaggebend ist zunächst der zu prüfende Probentyp: Für Oberflächen, halbfeste Materialien oder Flüssigkeiten eignet sich ein kombinierter Keimindikator wie der Schülke mikrocount® duo, ohne dass für jeden Probentyp ein eigenes Testsystem angeschafft werden muss.
Auch die vorhandene Laborausstattung spielt eine Rolle: Da für den Keimindikator laut Produktangabe keine teure Laborausstattung benötigt wird, lässt er sich auch dort einsetzen, wo keine vollständige mikrobiologische Laborinfrastruktur vorhanden ist.
Wichtig ist außerdem die Wartezeit bis zum Ergebnis: Mit 24 bis 72 Stunden bis zum ablesbaren Resultat sollte die Prüfung entsprechend im Vorfeld geplant werden, etwa im Rahmen wiederkehrender Hygienekontrollen. Innerhalb von Diagnostik lohnt sich zudem ein Blick auf ergänzende Kontrollverfahren, falls zusätzlich zur Keimzahlbestimmung weitere Parameter überprüft werden sollen.
Kombinierter Keimindikator oder klassischer Nährboden – welche Methode passt?
Ein kombinierter Keimindikator wie der Schülke mikrocount® duo deckt mit einem einzigen Produkt gleich mehrere Nachweisziele ab: die Gesamtkeimzahl sowie Hefen und Schimmelpilze. Das reduziert die Anzahl unterschiedlicher Testsysteme, wenn ein allgemeiner Überblick über die mikrobiologische Belastung im Vordergrund steht.
Klassische Nährböden sind dagegen meist auf den Nachweis einzelner, genau definierter Mikroorganismengruppen ausgelegt, etwa auf bestimmte Bakterien- oder Pilzarten. Sie eignen sich damit besonders dann, wenn ein spezifischer Erreger oder eine bestimmte Mikroorganismengruppe gezielt nachgewiesen werden soll, statt eines allgemeinen Gesamtbilds.
Welche Methode sinnvoller ist, hängt von der konkreten Fragestellung ab: Für eine schnelle, kombinierte Einschätzung nach einer Reinigung oder Desinfektion bietet sich der Keimindikator an, während bei der gezielten Suche nach einzelnen Mikroorganismenarten spezialisierte Nährböden mehr Aussagekraft liefern. Keine der beiden Methoden ersetzt die andere vollständig – sie ergänzen sich im Rahmen der Labordiagnostik.
Anwendung und Hinweise zu Keimindikatoren
Der Keimindikator wird laut Produktangabe direkt auf der zu prüfenden Oberfläche, dem halbfesten Material oder in der Flüssigkeit angewendet, ohne dass eine gesonderte Vorbereitungszeit eingeplant werden muss.
Nach der Anwendung ist eine Inkubationszeit von 24 bis 72 Stunden einzuhalten, bevor das Ergebnis abgelesen werden kann. Für eine verlässliche Auswertung sollten die Herstellerangaben zu Lagerung, Anwendung und Ablesung genau eingehalten werden.
Bei auffälligen oder unklaren Ergebnissen empfiehlt sich eine Rücksprache mit einer Fachperson, statt allein anhand des Keimindikators weiterreichende Schlüsse zu ziehen. Weitere Angaben finden sich laut Produktbeschreibung in den zugehörigen Datenblättern.
Passende Ergänzungen für Keimindikatoren
Nährböden ergänzen den Keimindikator, wenn gezielt einzelne Mikroorganismengruppen kultiviert und nachgewiesen werden sollen. Labordiagnostik bietet einen breiteren Rahmen für weiterführende Analysen, falls über die reine Keimzahlbestimmung hinaus weitere Werte erhoben werden müssen. Flächendesinfektion schließt den Kreislauf, da sich mit dem Keimindikator prüfen lässt, ob eine durchgeführte Desinfektion die gewünschte Wirkung erzielt hat. Gemeinsam mit dem übrigen Sortiment aus Diagnostik lässt sich so ein durchgängiger Hygiene- und Kontrollprozess abbilden.